
Der Vergleich der aktuellen CO₂-Bilanz mit der vorherigen Berechnung aus dem Jahr 2021 zeigt zunächst einen deutlichen Anstieg der Gesamtemissionen von 193 t CO₂e auf rund 298 t CO₂e.
Dieser Anstieg erscheint zunächst drastisch, allerdings muss berücksichtigt werden, dass sich die Rahmenbedingungen zwischen den beiden Jahren erheblich unterscheiden.
Insbesondere drei Faktoren beeinflussen die Vergleichbarkeit der Daten:
Corona-Pandemie:
Im Jahr 2021 befanden sich rund 90 % der Schülerinnen und Schüler für etwa 79 Tage im Distanzunterricht. Dadurch waren sowohl der Schulweg als auch zahlreiche schulische Aktivitäten stark reduziert.
Ausfall von Schulfahrten:
Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen fanden im Jahr 2021 keine mehrtägigen Fahrten statt.
Wachstum der Schulgemeinschaft:
Die Zahl der Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte ist zwischen 2021 und 2025 um rund 21 % gestiegen (von 709 auf 860 Personen).
Diese Faktoren führen dazu, dass der absolute Vergleich der Emissionswerte nur begrenzt aussagekräftig ist.
Um diese Einflüsse „herauszurechnen“ wurde die Gesamtemission für das Jahr 2021 mit Hilfe des CO2-Rechners neu berechnet und dabei der Distanzunterricht gestrichen. Anschließend wurde der pro Kopf Verbrauch ermittelt und dieser mit dem pro Kopf Wert für mehrtägige Fahrten addiert (Annahme: das Fahrtenverhalten hat sich nicht geändert, es fahren lediglich mehr Personen -> gleicher pro Kopf Wert). Damit ergibt sich folgende Entwicklung:
Hier zeigt sich, dass die durchschnittlichen Emissionen pro Person im Jahr 2025 gegenüber den um Corona-Effekte bereinigten Werten von 2021 um etwa 10 % gesunken sind.
Diese Entwicklung wird vom Projektteam als positives Signal gewertet und zeigt, dass die in den vergangenen Jahren angestoßenen Maßnahmen erste Wirkung entfalten.
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