Kreatives Schreiben

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Lesung am 1. Juli

Gutes Schreiben bedingt, dass man Regeln und Formen kennt, in denen dieses Schreiben ausfließen kann. Zudem weiß künstlerisches Schreiben, wie man solche Regeln und Formen auch gekonnt verändern und durchbrechen kann. Dieses Durchbrechen und dieser Durchbruch gelingt im kreativen Schreiben in ganz unterschiedlicher und mannigfaltiger Art und Weise, was sich auch in unserer Lesung am 1. Juli 2025 in der Bibliothek des Gymnasiums gezeigt hat. Ein pluraler Strauß an lustigen und spannenden Geschichten gab es dort zu hören, aber auch Texte, die tief in die Seele griffen und zu Tränen rührten. Es gab historische Texte, Zukunftstexte, Traumtexte, kurzum ein vielfältiges Spektrum an Literatur, es gab auch Lyrik und dramatische Einlagen, auch die Verbindung von Bild und Text kam in einer Power-Point-Präsentation zum Tragen. Yanik Grashey (7b) und Nico Schäffer (6d) stellten in einer solchen Präsentation humorvoll die McDonald-Inseln vor. Elisabeth Simon (8c) konnte literarisch mit ihrem ‚Tenorhorn-Text‘ und ihrem ‚Baum-Text‘ das Auditorium überzeugen. Anmutig erzählte Kristina Wilsch (6d) ihre „Legende vom Mann im Mond“. Katharina Frink (6d) erfreute die Anwesenden mit phantastischen Geschichten und Lyrik. Julian Bierhals (10c) brachte mittels viel Sprachgewalt in seinem Zyklus „Bürstenflasche“ die Zuhörer zum Lachen. David Igel (6d) vertextete einen selbst erlittenen Unfall. Hoch spannungsgeladen erzählte Emma Kees (7a) eine kriminalliterarische Situation. Anabel Galitskaya (7c) entführte das Auditorium ins 19. Jahrhundert, in Menschenhandel und Armut konnte man sich da hineinfühlen. Lisa Zimmler (10a) las aus ihrem Roman und schaffte es, die Zuhörenden ganz tief emotional zu berühren. Die Lesung demonstrierte, wie es Literatur schafft, Wirklichkeit zu beschreiben und auch über diese hinauszudenken, Literatur vermag – in einem Wort- beflügeln. Am 1. Juli flogen wir zwei Stunden lang und erinnern uns noch gerne daran zurück.