Das Lernen lernen

Ein Vortrag, nicht nur für Eltern!

Ein herzliches Dankeschön an unseren Elternbeirat für die Organisation und vielen Dank an unsere Elternschaft für die große Resonanz.

Mit großem Interesse verfolgten die Zuhörer die Ausführungen von Frau Astrid Brüggemann zum Thema „das Lernen lernen“ in der Aula des Gymnasiums Buchloe. Der Vortrag, der am vergangenen Dienstag stattfand und zu dem der Elternbeirat eingeladen hatte, umfasste Lerntechniken und individuelle Lernmethoden für unterschiedliche Lerntypen. Mit praktischen Tipps zur Kommunikation, Motivation und Hausaufgabenbearbeitung sollten Eltern informiert werden, wie sie ihre Kinder im Lernalltag unterstützen können. Astrid Brüggemann ist Lerncoach und gehört dem Verein „LVB Lernen lernen“ an. In einem kurzweiligen und humorvollen Vortrag erläuterte sie ihren Zuhörern die Besonderheiten des Gehirns. Dabei wurden auch immer wieder die anwesenden Eltern miteinbezogen, zum Beispiel als es darum ging, sich mehr als sieben Zahlen zu merken oder zwanzig Begriffe innerhalb von zwei Minuten auswendig zu lernen. Es stellte sich heraus, dass strukturiertes Lernen, etwa nach Gruppen, leichter ist als in einer ungeordneten Reihenfolge.

Man müsse sich das Gehirn als große Lagerhalle vorstellen, meinte die Referentin, deswegen sei es genauso wichtig, wie Neues zu lernen, das Gelernte in regelmäßigen Abständen zu wiederholen, dafür würde sich ein Karteikasten besonders gut eignen. Zehn Minuten am Tag seien ausreichend, um das Gelernte auf die Dauer zu behalten. Außerdem empfiehlt sie die Lernarbeit zu belohnen, nicht den Erfolg. Loben und motivieren sei besser als tadeln und schimpfen. Zum Abschluss ihrer interessanten Ausführungen zeigte Astrid Brüggemann noch die vier verschiedenen Lerntypen auf: Der logisch-abstrakte, der sicherheitsliebende, der kreativ-chaotische und der emotionale Typ, die jeweils ganz unterschiedliche Bedürfnisse haben. Jeder dieser vier Typen habe seine Stärken und Schwächen. Nur wenn man den Lerntyp seines Kindes kenne, könne man es optimal unterstützen. Allerdings gäbe es diese Formen nicht in Reinkultur, alle Kinder seien Mischungen aus allen vier Typen. Mit verschiedenen Lerntipps ausgestattet, wie den Lernstoff zu strukturieren, zu veranschaulichen, eine Geschichte dazu zu erfinden oder sich Merksprüche auszudenken (gerne auch mal als Rap), konnten sich die zufriedenen Eltern dann nach zwei Stunden auf den Heimweg machen.  
Monika Henser

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