AK Soziales

Der AK Soziales stellt sich vor

Wer sind wir?

54 Schüler der fünften bis neunten Klassen

Was tun wir?

Das Ziel unseres Arbeitskreises ist es, uns jedes Jahr in einem Projekt für Menschen in und um Buchloe einzusetzen. 

In diesem Schuljahr wollen wir den Kindern von Flüchtlingen und Asylbewerbern etwas Gutes tun.

Unser erstes großes Ziel ist es nun, die 16 Kinder und Jugendlichen der Grund- und Mittelschule bei ihren Hausaufgaben zu betreuen. Dabei geht es vor allem auch darum, sie beim Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen. An zwei bis drei Tagen pro Woche treffen wir uns ab Januar 2016 mal in der Mittelschule, parallel zum Deutschkurs für Eltern, mal im Gymnasium. Wir werden bei den Hausaufgaben helfen, (Sprach-) Spiele spielen oder einfach „nur“ miteinander reden. Wir Gymnasiasten der fünften bis neunten Klassen kommen im Normalfall alle zwei bis vier Wochen zur Hausaufgabenhilfe. Aufgrund der Größe des AK Soziales können die 16 Kinder der Grund- und Mittelschule jedoch trotzdem ein bis zwei Mal pro Woche betreut werden.

Der Freundeskreis des Gymnasiums Buchloe spendet zu diesem Zweck dankenswerterweise umfangreiches Arbeits- und Spielematerial.

In Zukunft werden neben der Hausaufgabenbetreuung noch weitere Teilprojekte unterschiedlicher Art stattfinden. Seien wir gespannt...

Warum machen wir das?

Natürlich geht es im Vordergrund um die Unterstützung in schulischer und sprachlicher Hinsicht. Wir hoffen aber auf weitere positive „Nebeneffekte“: Auf der einen Seite erhalten die ausländischen Kinder die Möglichkeit, deutsche Kinder über ihren Klassenverband hinaus kennenzulernen. Mit ihnen bekommen sie Einblicke in die hiesige Kultur. Da zahlreiche unserer Helfer selbst auch Wurzeln z.B. in der Türkei, in Bosnien oder Albanien haben, zeigen sie auf ganz natürliche Art und Weise, wie gut Integration funktionieren kann. Auf der anderen Seite haben unsere Helfer die Gelegenheit, mehr über die Menschen zu erfahren, die gerade zu einer Vielzahl bei uns eine neue Heimat suchen. So soll auch an unserer Schule Offenheit und Freude an ehrenamtlichem Engagement gefördert werden. Und wer weiß, vielleicht entstehen nicht zuletzt auch echte Freundschaften.

Wie kam es zur Hausaufgabenbetreuung?

Bereits am Ende des Schuljahres 2013/14 wurde am Gymnasium Buchloe der „Arbeitskreis Soziales“ gegründet. Die Mitglieder, sieben Mädchen, beschlossen mit Frau Winkler, sich in ihrem ersten Projekt für Flüchtlinge und Asylbewerber einzusetzen. Dann kam Frau Höck (Asylkreis Buchloe) mit einer hervorragenden Idee auf die Schule zu: Es sollte doch möglich sein, dass die Gymnasiasten den Flüchtlingskindern bei den Hausaufgaben helfen ...

Zum ersten Mal trafen sich also im November 2015 die Kinder aus Grund- und Mittelschule mit einem mittlerweile auf sagenhafte 54 Helfer angewachsenen Schülerkreis in der Bibliothek des Gymnasiums und versuchten, gemeinsame Termine für die Hausaufgabenhilfe zu finden.

Die erste gemeinsame Aktion

Weihnachtskarten basteln

Beim ersten Treffen entstand auch der Kontakt zu Verena Naumenko, die an der Mittelschule unter anderem das Fach „Deutsch als Zweitsprache“ unterrichtet und dort die Kinder unserer Buchloer Flüchtlinge und Asylbewerber betreut. Spontan lud sie die Gymnasiasten zusammen mit Frau Winkler, die den Arbeitskreis betreut, zur „Weihnachtskartenbastelaktion“ und damit zu einem ersten Kennenlernen in die Mittelschule ein:

Etwa 30 Kinder und Jugendliche aus Buchloe trafen sich an einem Dezembernachmittag in der Mittelschule in Buchloe. Sie kommen ursprünglich aus Afghanistan, Albanien, dem Kosovo, dem Irak, Rumänien, oder Syrien; andere, etwa die Hälfte, sind „waschechte“ Buchloer. Manche besuchen die Mittelschule, manche das Gymnasium. Für einige ist das Deutsche die Muttersprache, andere sprechen nur wenige Worte oder auch schon recht flüssig Deutsch. Zusammen tranken sie Punsch, aßen Lebkuchen, ratschten, spielten und – bei diesem Treffen im Vordergrund – bastelten gemeinsam Weihnachtskarten. Wir blicken auf einen gelungenen, lustigen und interessanten  Nachmittag zurück!

Die Schulleitungen der Mittelschule und des Gymnasiums sowie der Freundeskreis des Gymnasiums erwarben den Großteil der Weihnachtskarten. Vom Erlös werden die Kosten gedeckt, ein Teil soll einen gemeinsamen Ausflug der Schüler mitfinanzieren.